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«Jack und ich» von Heinz Stal­der

Auf den Spuren von Jack the Ripper

Das Londo­ner East End im Jahre 1888. Mord und Totschlag sind östlich vom Tower lapi­da­re Alltäg­lich­kei­ten. Aber plötz­lich, die Pres­se ist dank revo­lu­tio­närer Druck­tech­ni­ken soeben schnel­ler und aufla­ge­stär­ker gewor­den, rütteln die Scheuss­lich­kei­ten eines unbe­kann­ten, geheim­nis­vol­len Frau­en­mör­ders ganz London auf. Jack nennen sie ihn. „Jack the Ripper!“ Die erste genia­le Schlag­zei­le. Jack the Ripper, der geheim­nis­vol­le Frau­en­mör­der, töte­te seine Opfer nicht einfach so, sondern sezier­te sie chir­ur­gisch exakt und verschwin­det uner­kannt. Dies im histo­ri­schen Umfeld von Armut, Elend, Prosti­tu­tion und dem aussichts­lo­sen Kampf eini­ger Uner­müd­li­cher, die den Glau­ben an eine besse­re Welt noch nicht ganz verlo­ren hatten, London war für einen kurz­en Moment aufge­schreckt, bevor es wieder zur vikto­ria­ni­schen Alltäg­lich­keit über­ging.  „Jack und Ich“; die zwang­haf­ten, nie aufge­deck­ten Morde als poeti­sche Homma­ge an einen Unbe­kann­ten, der nicht bloss das Bürger­tum west­lich des Towers von London aufschreck­te und die Slums der Gross­städ­te in ein grel­les Rampen­licht rück­te.  „Jack und Ich“ ist mehr als eine Remi­nis­zenz an eine vergan­ge­ne, von Grau­sam­kei­ten gepräg­te Zeit.

 

Pres­se­stim­men

 

Der Frei­schütz, Muri, 30.Mai 2006


„...Dem Autor Heinz Stal­der ist es in seinem Stück bestens gelun­gen, den Zeit­geist einzu­fan­gen und den Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rern zu vermit­teln. Doch das Stück lebt nicht nur von dem fabel­haf­ten Text, der die Grund­struk­tur bietet, sondern vor allem auch durch die beiden Darstel­ler Fran­zis­kus Abgotts­pon und Rolf Graf.

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