«Melodramen»mit dem Pianisten Peter HitzDas Programm
Liszt schreibt zu „Der traurige Mönch“„Erst gestern beendete ich die paar kurzen Seiten, welche als musikalische Begleitung zur Deklamation sich anpassen sollen. Wahrscheinlich aber werden sie nicht zu gebrauchen sein, so bodenlos wüst und ungeheuerlich erklingen diese tonartlichen Dissonanzen“ Zu Max von Schillings "Das Hexenlied"Das Melodrama (Text: Ernst von Wildenbruch) wurde 1903 in der Orchesterfassung am Tonkünstlerfest in Basel uraufgeführt. Es singt nicht das Lob der Hexerei, sondern erzählt von der letzten Beichte des Mönchs Medardus im Kloster Hersfeld. Dieser hatte als junger Priester die schwierige Aufgabe, eine als Hexe verurteilte junge Frau auf die Hinrichtung vorzubereiten. Auf dem Scheiterhaufen sang die Sterbende ein wundersames Lied, das sie die Mutter gelehrt hatte. Dieses Lied und das Bild der zum Tode verurteulten Schönen, umzingelt von lodernden Flammen, liessen Medardus sein Leben lang nie mehr los... „Das Hexenlied“ ist geprägt von Liebe und von Verständnis für menschliche Schwächen. Pressestimmen„Anzeiger“ 8. April 2008Modulationspalette von gewaltig-donnernd bis zart-melancholischFranziskus Abgottspon und Peter Hitz sorgten in Obfelden f ür Gänsehaut (…) Abgottspon verstand es, das Publikum zu fesseln. Fasziniert lauschten die Zuhörenden nicht nur intensiv, unweigerlich wurden sie in längste vergangene Zeiten entführt. In die Welten von dramatischen Geschehnissen ferner Zeiten.
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© 2010 sprechprodukte, Franziskus Abgottspon / Bilder: Werner Schnüeriger
