Franziskus Abgottspon | sprechprodukte

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«Melo­dra­men»

mit dem Pianis­ten Peter Hitz

Das Programm

  • "Schön Hedwig" von Robert Schu­mann
  • "Balla­de vom Haide­kna­ben" von Robert Schu­mann
  • "Das Hexen­lied" von Max von Schil­lings
  • "Das Schloss am Meer" von Richard Strauss
  • "Der trau­ri­ge Mönch" von Franz Liszt
  • "Leno­re" von Franz Liszt
  • "Das zerbro­che­ne Ring­lein" von Fried­rich Nietz­sche

Liszt schreibt zu „Der trau­ri­ge Mönch“

„Erst gestern been­de­te ich die paar kurz­en Seiten, welche als musi­ka­li­sche Beglei­tung zur Dekla­ma­tion sich anpas­sen sollen. Wahr­schein­lich aber werden sie nicht zu gebrau­chen sein, so boden­los wüst und unge­heu­er­lich erklin­gen diese tonart­li­chen Disso­nan­zen“

Zu Max von Schil­lings "Das Hexen­lied"

Das Melo­dra­ma (Text: Ernst von Wilden­bruch) wurde 1903 in der Orche­s­ter­fas­sung am Tonkünst­ler­fest in Basel urauf­ge­führt. Es singt nicht das Lob der Hexe­rei, sondern erzählt von der letz­ten Beich­te des Mönchs Medar­dus im Klos­ter Hers­feld. Dieser hatte als junger Pries­ter die schwie­ri­ge Aufga­be, eine als Hexe verur­teil­te junge Frau auf die Hinrich­tung vorzu­be­rei­ten. Auf dem Schei­ter­hau­fen sang die Ster­ben­de ein wunder­sa­mes Lied, das sie die Mutter gelehrt hatte. Dieses Lied und das Bild der zum Tode verur­teul­ten Schö­nen, umzin­gelt von lodern­den Flam­men, lies­sen Medar­dus sein Leben lang nie mehr los... „Das Hexen­lie­d“ ist geprägt von Liebe und von Verständ­nis für mensch­li­che Schwä­chen.

 

Pres­se­stim­men

 

„Anzei­ger“ 8. April 2008

Modu­la­ti­on­s­pa­let­te von gewal­tig-donnernd bis zart-melan­cho­lisch

Fran­zis­kus Abgotts­pon und Peter Hitz sorg­ten in Obfel­den f ür Gänse­haut (…)  Abgotts­pon verstand es, das Publi­kum zu fesseln. Faszi­niert lausch­ten die Zuhö­ren­den nicht nur inten­siv, unwei­ger­lich wurden sie in längs­te vergan­ge­ne Zeiten entführt. In die Welten von drama­ti­schen Gescheh­nis­sen ferner Zeiten.

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